Wie gut sind Ihre Produktdaten wirklich?

Die PET- und Verpackungsindustrie steht unter wachsendem Druck: Nachhaltigkeitsanforderungen, die PPWR-Richtlinie, der digitale Produktpass, eine steigende Variantenvielfalt und immer kürzere Innovationszyklen erhöhen die Komplexität entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Viele Unternehmen investieren deshalb in neue Maschinen, Materialien und Produktionsprozesse. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch oft woanders: bei fragmentierten Produktdaten, fehlender Datenhoheit und unzureichend integrierten Systemlandschaften.

Das +Pluswerk unterstützt Hersteller dabei, ihre Produktdaten zur strategischen Ressource zu machen – von der Analyse bestehender Datenstrukturen und regulatorischer Anforderungen bis hin zu konkreten KI-Anwendungsfällen.

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Abgefüllte PET-Flaschen durchlaufen eine automatisierte Produktionslinie. Die Darstellung steht für die Verbindung von Produktion, Produktdaten, Nachhaltigkeitsinformationen und digitalen Prozessen in der PET-Industrie.

Herausforderung Produktdaten

Während Produktionsprozesse immer effizienter werden, wachsen die Datenstrukturen vieler Unternehmen historisch bedingt und unkoordiniert. Typische Symptome sind:
 
• Produktinformationen liegen in mehreren Systemen,
• Varianten werden unterschiedlich modelliert,
• Nachhaltigkeits- und Compliance-Daten werden manuell zusammengeführt,
• Vertrieb, Produktion und Entwicklung arbeiten auf unterschiedlichen Datenständen,
• neue regulatorische Anforderungen erzeugen zusätzlichen Aufwand.

Das Ergebnis sind Medienbrüche, Inkonsistenzen und steigende Kosten für Abstimmung und Pflege.

PPWR und Digital Product Passport erhöhen den Handlungsdruck

Mit der europäischen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) steigen die Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenqualität erheblich.

Unternehmen müssen künftig deutlich mehr Informationen über Materialien, Recyclingfähigkeit, Herkunft und Nachhaltigkeit ihrer Produkte bereitstellen und nachweisen können. Diese Anforderungen lassen sich nur mit einer konsistenten Datenarchitektur wirtschaftlich erfüllen.

KI benötigt strukturierte Daten

Viele Unternehmen diskutieren aktuell über den Einsatz von KI. Der tatsächliche Erfolg von KI-Projekten hängt jedoch selten von den verwendeten Modellen ab. Entscheidend ist die Qualität, Konsistenz und Verfügbarkeit der zugrundeliegenden Daten.

Strukturierte Produktdaten bilden nicht nur die Grundlage für Compliance, Nachhaltigkeitsnachweise und KI-Projekte. Sie beeinflussen auch zunehmend die Sichtbarkeit und Vermarktung von Produkten. 

Immer mehr Kaufentscheidungen werden digital vorbereitet, beispielsweise durch Suchmaschinen, Kundenportale und KI-gestützte Assistenten.

Digitale Illustration einer PET-Flasche im Zentrum komplexer Datenströme: Um sie herum arbeiten mehrere Personen mit schwebenden Produktdaten, ESG-Berichten, Zertifikaten, Tabellen und Freigabeprozessen.

B2B-Vertrieb mit KI

Einkäufer recherchieren Produkte zunehmend digital. Dabei verschiebt sich die Suche von klassischen Suchmaschinen hin zu KI-gestützten Assistenten, intelligenten Suchfunktionen und automatisierten Beschaffungsprozessen.

Die entscheidende Frage lautet künftig nicht mehr:

| „Wird mein Produkt gefunden?"

sondern:

| „Kann meine Produktinformation von KI-Systemen verstanden und empfohlen werden?"

Unternehmen mit strukturierten, konsistenten und angereicherten Produktdaten schaffen die Grundlage dafür, dass ihre Produkte in digitalen Vertriebskanälen sichtbar bleiben.

Besprechung von Vertriebskennzahlen und Geschäftsdaten auf einem Tablet. Das Bild steht für den Einsatz von künstlicher Intelligenz im B2B-Vertrieb zur Analyse von Kunden-, Produkt- und Marktdaten.

Produktdaten als Vertriebskanal

Früher waren Produktdaten vor allem interne Stammdaten. Heute dienen sie auf vielfältige Weise als Kanal für Marketing und Vertrieb. Die Qualität der Produktdaten ist somit ein entscheidender Faktor für den digitalen Vertrieb und die Sichtbarkeit des eigenen Angebots im Internet.

Früher

Produktdaten als interne Stammdaten

  • • Verwaltung
  • • Dokumentation
  • • Interne Prozesse
  • • Manuelle Pflege
  • • Einzelne Systeme

Heute

Produktdaten als Vertriebskanal

  • • Verkaufsargument
  • • Beratungsgrundlage
  • • Compliance-Nachweis
  • • Marketing-Content
  • • KI-Wissensbasis

Wo strukturierte Produktdaten wirken

B2B-ShopsKundenportaleMarktplätzeKonfiguratorenKI-SuchsystemeDigitale Produktpässe

KI Suche: Sichtbarkeit neu gedacht

Immer mehr technische Einkäufer beginnen ihre Recherche nicht mehr in Suchmaschinen, sondern in KI-Systemen. Dadurch verändern sich die Anforderungen an Produktinformationen grundlegend.

Mit dem Aufstieg generativer KI verändert sich die digitale Auffindbarkeit grundlegend. Anstelle von Trefferlisten liefern Systeme immer häufiger direkte Antworten. Damit Produkte in diesen Antworten erscheinen, benötigen Unternehmen:
 
• konsistente Produktattribute,
• eindeutige Klassifikationen,
• strukturierte Metadaten,
• aktuelle technische Informationen,
• maschinenlesbare Inhalte.

Wer diese Grundlagen schafft, verbessert nicht nur die interne Effizienz, sondern erhöht gleichzeitig die Sichtbarkeit bei Kunden, Partnern und KI-Systemen.

Unser Ansatz:
Von der Datenanalyse zur Innovation

Viele Unternehmen starten bei unterschiedlichen Herausforderungen. Manche kämpfen mit unklaren Datenstrukturen, andere mit regulatorischen Anforderungen oder ersten KI-Initiativen. Unser Vorgehen folgt deshalb einem einfachen Prinzip:
 
1. Verstehen: Wie sind Produktdaten heute organisiert?
2. Regulieren: Welche Anforderungen entstehen durch PPWR, DPP und zukünftige Geschäftsmodelle?
3. Aktivieren: Wie lassen sich Daten für KI, Vertrieb und Innovation nutzbar machen?

 
 

 

PETnology 2026: Slides zum Mitnehmen

Die Folien aus dem Vortrag „Sie optimieren Ihre Produktion – aber nicht Ihre Daten" von der PETnology 2026 gibt es als PDF hier zum Download.

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