Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist die einzige Volluniversität Schleswig-Holsteins. Mit rund 25.000 Studierenden zählt sie zu den größten Hochschulen Norddeutschlands. Acht Fakultäten, mehr als 190 Studiengänge und international ausgezeichnete Forschung prägen den Campus. Exzellenzcluster und enge Kooperationen mit renommierten Forschungseinrichtungen unterstreichen ihre wissenschaftliche Bedeutung.
Mit der Vielfalt an Fakultäten, Instituten, Forschungsprojekten und Serviceangeboten wachsen auch die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gesucht wurde eine Plattform, die unterschiedlichste Zielgruppen sicher zu den passenden Informationen führt und gleichzeitig den eigenständigen Auftritt der einzelnen Einrichtungen ermöglicht. Auf Basis von TYPO3 entstand dafür eine zentrale Multisite-Plattform, die bis heute kontinuierlich erweitert wird.

Projektübersicht und Ziele
Die neue Website sollte die Größe und Vielfalt der Universität Kiel übersichtlich abbilden und gleichzeitig den unterschiedlichen Anforderungen der Fakultäten, Institute und zentralen Einrichtungen gerecht werden. Das Ziel war eine nutzerfreundliche Informationsarchitektur, die Orientierung bietet, den Zugang zu Inhalten erleichtert und die Eigenständigkeit der einzelnen Bereiche sichtbar macht.
Auf Basis von TYPO3 wurde zunächst der neue Hauptauftritt der Universität erstellt. Anschließend wurde die Plattform zu einem Multisite-System ausgebaut, das heute zahlreiche Fakultäten, Institute und Microsites in einem gemeinsamen System vereint. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, zentrale Komponenten und die Anbindung bestehender Systeme bilden die Grundlage für den kontinuierlichen Ausbau der digitalen Hochschulplattform.
Mehrwehrte für die Uni Kiel
Mit der neuen TYPO3-Plattform verfügt die Universität Kiel über eine zentrale Grundlage für ihren digitalen Auftritt. Die Hauptwebsite, die Fakultäten, die Institute und die Microsites folgen einem gemeinsamen Konzept, können ihre Inhalte aber eigenständig verwalten und individuell gestalten. So bleiben Wiedererkennbarkeit und organisatorische Eigenständigkeit gleichermaßen erhalten.
Auch für Studierende, Studieninteressierte, Forschende, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit verbessert sich die Orientierung. Eine klare Navigation, eine barrierearme Umsetzung und kurze Wege zu relevanten Informationen erleichtern den Zugang zu Studienangeboten, Forschung, Veranstaltungen und Serviceleistungen. Gleichzeitig lässt sich die Plattform kontinuierlich erweitern und an neue Anforderungen anpassen.

Use Cases
Eine Plattform für viele Auftritte
Die Universität Kiel vereint acht Fakultäten, zahlreiche Institute und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, die ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre digitale Präsenz haben. Anstatt viele voneinander unabhängige Websites zu betreiben, wurde auf Basis von TYPO3 eine zentrale Multisite-Plattform entwickelt. Diese bildet den technischen Rahmen für den Hauptauftritt ebenso wie für die Websites der Fakultäten, Institute und themenspezifischen Microsites.
Alle Webauftritte greifen auf gemeinsame Templates und Komponenten zurück, lassen sich aber individuell anpassen. Durch eigene Farbschemata, Logos, Navigationen und Suchfunktionen kann jede Einrichtung ihre Identität bewahren und bleibt gleichzeitig als Teil der Universität erkennbar. Das System wächst kontinuierlich weiter: Zahlreiche Bereiche sind bereits live, weitere Fakultäten und Institute werden schrittweise integriert.
Orientierung in Komplexität
Eine Universität bündelt eine enorme Vielfalt an Informationen: von Studienangeboten und Forschungsprojekten über Veranstaltungen bis hin zu Serviceleistungen. Um Nutzerinnen und Nutzern das schnelle Erreichen ihrer Ziele zu ermöglichen, wurde die Informationsarchitektur konsequent an ihren Bedürfnissen ausgerichtet. Eine übersichtliche Navigation, direkte Einstiege und klar strukturierte Inhalte erleichtern die Orientierung.
Auch die Fakultäten folgen diesem Prinzip. Gemeinsame Strukturen sorgen für ein vertrautes Nutzungserlebnis, während individuelle Farbschemata und Gestaltungselemente die jeweilige Identität unterstreichen. In Verbindung mit einer responsiven und barrierearmen Umsetzung gemäß BITV 2.0 entstand so eine digitale Plattform, die den Zugang zu Informationen für unterschiedlichste Zielgruppen vereinfacht – vom Studieninteressierten bis zur Wissenschaftlerin.
Fazit: Digitalisierung als Prozess
Eine Universität entwickelt sich kontinuierlich weiter: Neue Forschungsprojekte entstehen, Studienangebote verändern sich und organisatorische Strukturen wachsen mit den Anforderungen mit. Eine digitale Plattform muss diese Dynamik begleiten können. Mit der TYPO3-Lösung verfügt die Universität Kiel über eine flexible Grundlage für eine starke Marke im tertiären Bildungsbereich, die sich gemeinsam mit der Hochschule weiterentwickelt und die langfristige Integration neuer Einrichtungen und Anforderungen ermöglicht.



